Infrarotheizung und Holzhaus – eine perfekte Kombination
9. Mai 2011
Infrarotheizungen haben sich im Holzhaus längst als leistungsstarke Alternative zu herkömmlichen Heizmethoden etabliert. Die Gründe für diese Entwicklung sind sehr vielfältig und lassen sich längst nicht nur auf den Nutzen für die Umwelt reduzieren, auch wenn dieser Gedanke oftmals in den Vordergrund gestellt wird. Im Vergleich zur konventionellen Heizung schneidet die Infrarotheizung in nahezu jedem Bereich deutlich besser ab und sollte daher die bevorzugte Wahl sein. Neben dem ökologischen Vorteil sind hier vor allem das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und nicht zuletzt die einfache Bedienbarkeit der Infrarotheizung zu nennen.
Sonne, Wind und Wasser sind im 21. Jahrhundert auf dem besten Wege die fossilen Brennstoffe Gas, Öl und Kohle als Energiequelle abzulösen – über Atomstrom mag spätestens seit den Ereignissen in Fukushima ohnehin niemand mehr sprechen. Günstiger Öko-Strom ist daher wie geschaffen für umweltbewusste Bauherrren, die ihr Holzhaus mit einer Infrarotheizung ausstatten möchten. Die Infrarotheizung arbeitet nach dem natürlichen Vorbild der Sonne. Dabei heizt die Infrarotheizung nicht den gesamten Raum, sondern strahlt ihre Energie ausschließlich auf die im Raum befindlichen Objekte ab. Ein zusätzlicher Wärmeeffekt entsteht durch die Restwärme, die sich aus der von Möbeln und Wänden zurückgegebene Energie ergibt.
Aufgrund der inzwischen relativ geringen Anschaffungskosten sowie das fast vollständige Fehlen von Folgekosten, etwa durch Wartung oder ähnliche Faktoren, braucht die Infrarotheizung auch den preislichen Vergleich mit ihren konventionellen Konkurrenten keinesfalls zu fürchten. Darüber hinaus kann die Infrarotheizung in sehr vielen Einsatzbereichen Verwendung finden – ob als klassische Wandheizung, Fußbodenheizung oder sogar im Außenbereich. Nicht zuletzt kann die Infrarotheizung zur Steigerung der Wohnqualität im Holzhaus beitragen. Beispiele hierfür sind der Schutz der Bausubstanz vor Schimmelbildung durch eine beständig gleichmäßige Raumtemperatur und das Verhindern von Austrocknung der Schleimhäute, wie es bei konventionellen Heizmethoden vor allem im Winter häufig zu beobachten ist.
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