HeRo-Holzmesse zeigt neue Trends

10. Oktober 2011

Am vergangenen Wochenende (01. – 02.10.2011) fand im hessischen Witzenhausen bei Kassel die erste HeRo-Holzmesse des Kompetenzzentrums HessenRohstoffe e.V. (HeRo) statt. Die Organisatoren bezeichneten die Veranstaltung, die an beiden Tagen zusammen rund 3.000 Besucher und 60 Aussteller als großen Erfolg, so dass HeRo-Geschäftsführerin Elisabeth Apel bereits die Wiederholung der Holzmesse im kommenden Jahr in Aussicht stellte. Im Vorfeld der HeRo-Holzmesse in Witzenhausen fand bereits am Freitag das Fachforum “Holzbau: nachhaltig + modern” statt, bei dem Architekten und weitere Fachleute über die Vorzüge des Baustoffes Holz referierten und sich über Erfahrungen austauschten.

Neben den neuesten Trends bei Holzhäusern konnten sich die Besucher der HeRo-Holzmesse in Witzenhausen über die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffes Holz informieren, die weit über den Hausbau hinausreichen. Im Rahmen der HeRo-Holzmesse präsentierten sich zudem die in Witzenhausen ansässigen Fachschulen und –hochschulen, unter anderem eine Außenstelle der Universität Kassel, die den bundesweit einzigen Studiengang für Ökologische Agrarwissenschaften anbietet, und die Lehranstalt für Umwelt und Technologie, Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau (DEULA). HeRo-Geschäftsführerin Apel hofft darauf, dass von der HeRo-Holzmesse bei den Verbrauchern ein steigendes Interesse für den Baustoff Holz ausgeht und hat dabei vor allem anstehende Haussanierungen in Hessen und ganz Deutschland im Blick.

Passend zum Thema wurden auf der HeRo-Holzmesse in Witzenhausen zwei besonders innovative Projekte mit dem “Hessischen Holzbaupreis 2011″ ausgezeichnet. Dabei handelt es sich einerseits um das SMA Service Center in Niestetal (bei Kassel), andererseits um den Anbau der Erasmus-Schule in Offenbach. Beide Bauwerke wurden überwiegend aus Holz gefertigt und überzeugten die Jury mit ihren individuellen Merkmalen. Im SMA Service Center wurden nicht weniger als 30.000 m² Dach- und Wandfläche verbaut, womit der Holzbau in ganz neue Dimensionen vorstieß. Der Anbau der Erasmus-Schule hingegen besticht vor allem durch seine Optik. Der ursprüngliche Bau besteht aus rotem Backstein, woran sich nun ein fast vollständig aus Holz errichteter Anbau anschließt. Fünf weitere Holzbauten in Frankfurt/Main, Hessen-Nassau, Kalbach/Rhön, Wetzlar und Wiesbaden erhielten eine Anerkennung der siebenköpfigen Jury des “Hessischen Holzbaupreises 2011″.

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